Die verlassene Kasernen-Kirche

Liebe Foto-Freunde,

in dieser schweren Zeit heißt es “nur gemeinsam können wir das schaffen. Für mich beginnt nun die vierte Woche in völliger Isolation zur Außenwelt, d.h. kein Kontakt zur Familie, Freunden oder Arbeitskollegen. Einen ganz besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle meiner Familie aussprechen, die mir tatkräftig zur Seite steht und eigentlich alltägliche Situation wie z.B. Einkaufen für mich übernimmt oder mir einfach ein offenes Ohr schenken. Der einzige Kontakt zur Außenwelt besteht aktuell aus Telefonaten und Videoanrufen, sodass mir so langsam aber sicher die Decke auf den Kopf fällt und jede Ablenkung herzlich willkommen ist.


Das heute vorgestellte Objekt steht auf der höchsten Erhebung der Stadt und liegt ca. 116,63 m ü. NN.
Das Gelände ist sehr hügelig und diente vor der Bebauung als Ackerland. Die Nähe zur Autobahn und zur Stadt spielte eine entscheidende Rolle beim Bau der Kaserne. Die Baugeschichte der Kaserne beginnt mit dem ersten Spatenstich im Frühsommer 1937.
Im November 1967 erhielt die Kaserne ihren heutigen Namen durch den damiligen Befehlshaber im Wehrbereich III, Generalmajor Wilhelm- Peter Sieber


Das Fernmeldebataillon 820 ist in der Kaserne in der Stadt stationiert. Als Fernmeldebataillon der 7. Panzerdivision hat es nun den Auftrag, die Gefechtsstände der Division aufzubauen sowie die personelle und materielle Unterstützung bei deren Betrieb sicherzustellen. Ferner ist das Bataillon dafür zuständig, das Telefon- und Datennetz sowie die Funkkreise und das Führungsinformationssystem der Division einzurichten und zu betreiben.



Mit der Namensgebung soll eine Erinnerung an diejenigen Söhne des bergischen Landes wachgehalten werden, die als Soldaten zu den Regimentern der einstigen Bergischen Truppen Napoleons zählten und für deren Leistung niemals ein Denkmal gesetzt wurde.


Seit 2007 wird das militärische Areal nur noch vom Ausbildungskorps und dem Sanitätsversorgungszentrum genutzt. Aktuell sind auf dem Gelände zudem noch ca. 400 Flüchtlinge untergebracht. Dennoch ist auch die Unterbringung von Flüchtlingen auf dem Gelände nicht als dauerhafte Lösung angedacht. Vielmehr hatte die Stadtverwaltung bereits betont, dass dort Wohnungen entstehen sollen – der Startschuss soll bereits Jahre 2020 erfolgen.

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