Château Pink

Umgeben von prachtvollen Villen fand ich das in der Urbex-Szene genannte „Château Pink“ vor.

Wie so häufig in diesem Land stand die Eingangstür weit offen und [weitere Formulierung fehlt]

Erbaut im frühen zwanzigsten Jahrhundert, ist dieses stolze Herrenhaus einer der größten Namen in einem der reichsten Viertel der Region.

Wenn sich Ardennen-Architektur mit Kitsch und schlechtem Geschmack mischt, entstehen Orte, die innen und außen unterschiedlicher nicht sein können.

Im Eingangsbereich angekommen standen wir in einem kleinen Korridor, der uns direkt in die kleine, aber noch sehr gut erhaltene Küche führte. Ein paar Schritte weiter und wir standen in dem mit Marmorböden verzierten Treppenhaus, welches durch die zahlreichen goldenen Wandverzierungen und Gemälde sehr beeindruckend auf uns wirkte.

Wir gingen die Treppe hinauf und erreichten den Saal des Herrenhauses, dessen Korridor mit dem französischen Billardtisch bestückt war. Wie auf den Bildern zu sehen, fing im Jahr 2016 die komplette obere Etwage Feuer und sorgte dafür, dass das komplette Dach abbrannte, sodass dieses prachtvolle Anwesen Wind und Wetter schutzlos ausgeliefert ist. Die Ursache des Feuers lag in einem Kurzschluss einer elektrischen Installation, die für die Bewässerung nicht ganz legaler Pflanzen gedacht war.

Der Treppenaufgang war mit einem wunderschönen goldenen Löwen im antiken Stil sowie lateinischer Inschrift geschmückt.

Der Reichtum zeigt sich besonders in dem prachtvollen Treppenhaus, wo goldene Geländer und prunkvolle Gemälde die Wände zieren.

Verwunderlich, dass so ein Anwesen sich selbst und einem zerstörungswütigen Feuerteufel überlassen worden ist. Erst

Obwohl sehr kitschig, hat diese Villa ihren ganz eigenen Charme.

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